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3 Sachen, die du über elektrische Dienstwagen wissen musst!

1. Die Vorteile der Anschaffung eines Elektroautos als Dienstwagen

Dienstwagenbesteuerung

Infolge der erheblichen Steuererleichterungen, die die Bundesregierung für Elektro- und Hybridfahrzeuge eingeführt hat, ziehen immer mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer diese Fahrzeugtypen als Dienstwagen in Betracht.

Da der Arbeitnehmer den Dienstwagen auch privat nutzt, entsteht ein geldwerter Vorteil, und nach dem Einkommensteuergesetz muss der Arbeitnehmer, wenn es sich um ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor handelt, jeden Monat 1 % des inländischen Listenpreises für die private Nutzung versteuern. Beträgt der Wert eines Autos beispielsweise 20.000 €, so muss der Arbeitnehmer monatlich 200 € Steuern zahlen. Allerdings unterstützt die Bundesregierung inzwischen stark Elektrofahrzeuge, und das Gesetz sieht vor, dass die Steuer ab 2020 im Vergleich zu Verbrennungsmotoren um das Vierfache gesenkt wird, von 1 % auf 0,25 %, sofern der Gesamtpreis eines Dienstwagens ohne CO2-Emissionen 60.000 Euro nicht übersteigt. Das bedeutet, dass für ein Auto mit einem Gesamtwert von 20.000 € nur eine monatliche Steuer von 50 € anfällt. Hybridautos werden ab 2022 mit einem ermäßigten Steuersatz von 0,5 % belegt, sofern sie eine Mindestreichweite von 60 km für den Elektrobetrieb aufweisen und ihre maximalen Schadstoffemissionen 50 g CO2 pro km nicht überschreiten.

Kfz-Steuer

Der größte Vorteil beim Kauf eines Elektroautos als Dienstwagen ist darüber hinaus die vollständige Befreiung von der Kfz-Steuer, die bis zum 31. Dezember 2030 gilt, allerdings nur für Fahrzeuge, die bis Ende 2025 erstmals zugelassen werden. Das heißt, je früher du ein Elektrofahrzeug kaufst, desto länger kannst du die Steuerbefreiung in Anspruch nehmen. Das Mitte 2016 in Kraft getretene Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität dehnt diese Regelung zudem auf nachgerüstete Fahrzeuge aus. Wenn also Fahrzeug seit dem 18. Mai 2016 für emissionsfreies Fahren umgerüstet wurde, gilt die Steuerbefreiung ebenfalls. Im Vergleich zu Elektrofahrzeugen sind Dieselfahrzeuge dann steuerlich viel teurer.

Zuschuss für den Kauf von Elektrofahrzeugen

Da Elektrofahrzeuge vergleichsweise teuer sind, haben die Bundesregierung und die Hersteller eine Innovationsprämie von bis zu 9.000 Euro (gültig bis Ende 2022) eingeführt, um die breite Einführung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Bei Hybridfahrzeugen, die extern aufgeladen werden können, ist die Kaufprämie etwas niedriger. Dies ist eine große Chance für Unternehmen, die man nicht verpassen darf. Weitere Informationen

Zuschuss für den Kauf von Ladestationen

Weisst du, dass die Regierung Unternehmen eine spezielle Förderung für die Anschaffung von Ladestationen anbietet, um neue Energiefahrzeuge zu fördern und populär zu machen? Der Zuschuss mit dem Codenamen KfW-441 beläuft sich auf maximal 900 Euro pro Ladepunkt, und die geförderten Ladesäulen dürfen nur zum Laden von Geschäftsfahrzeugen des Unternehmens oder von Elektroautos der Mitarbeiter verwendet werden. Vor allem aber sind auch die Kosten für die Installation und Montage der Ladesäulen durch diesen Zuschuss abgedeckt. Die Zeit drängt, und sobald die Mittel erschöpft sind, werden keine neuen Zuschüsse mehr gewährt. Das KfW-440 (Förderung von Ladesäulen für den privaten Gebrauch) hat sich bereits als großer Erfolg erwiesen! Wenn du es verpasst hast, holst du es mit Kfw-441 nach.

THG-Prämie für Elektroautos

Dachtest du, dass es sich bei den Zuschüssen nur um die oben genannten handelt? Noch lange nicht! Da reine Elektroautos keine Treibhausgase produzieren, können die Fahrzeughalter die Treibhausgasminderungsquote ihres Autos verkaufen. Dieser Schritt wird in der Regel einem Vermittler überlassen, der dem Fahrzeughalter dabei hilft, eine Zertifizierung für die Treibhausgasquote beim Umweltbundesamt zu beantragen. Das Umweltbundesamt wird das Zertifikat nach einem mehrwöchigen oder mehrmonatigen Prüfverfahren ausstellen. Der Vermittler verkauft das Zertifikat an das Mineralölunternehmen (das die THG-Quoten kaufen muss) und erhält eine kleine Provision, der Rest geht an den Fahrzeughalter zurück. Jede Person kann einen Zuschuss von etwa 250-400 Euro erhalten. Und nach der neuen Politik, die in diesem Jahr eingeführt wurde, sind diese Zuschüsse vollständig steuerfrei! Darüber hinaus kannst du einmal im Jahr die THG-Prämie in Anspruch nehmen, was für die gewerbliche Flotte ein großes Einkommenspotenzial bedeutet. Mehr erfahren

2. Einrichtung von privaten Ladestationen für Dienstwagen

a) Arbeitgeber verschenken Wallboxen an Arbeitnehmer

Stellt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern die Ladestation einschließlich Installation kostenlos zur Verfügung, behandelt das Finanzamt dies als zusätzlichen Lohn. Die Kosten für die Wallbox werden ebenfalls als geldwerter Vorteil besteuert. Wenn er dies vermeiden will, kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer mit einem pauschalen Steuersatz von 25 % erheben, sofern er das Ladegerät unentgeltlich oder zu einem ermäßigten Satz an den Arbeitnehmer abgibt. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer keine zusätzliche Einkommensteuer zahlen muss und sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge sparen.

b) Arbeitgeber überlassen oder verleihen Wallboxen an Arbeitnehmer

Vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die vorübergehend oder leihweise zur privaten Nutzung überlassen werden, sind steuerfrei - schließlich sind solche geldwerten Vorteile von der Lohnsteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen befreit, solange der Arbeitnehmer nicht Eigentümer der Wallbox ist. Die Übertragung des Eigentums ist jedoch nicht enthalten.

c) Arbeitnehmer kaufen ihre eigenen Wallboxen

Ein Arbeitnehmer kann sich für die Anschaffung einer privaten Wallbox auf eigene Kosten entscheiden, vor allem, weil er Elektrofahrzeuge, einschließlich privater Pkw, aufladen möchte oder einen individuelleren Bedarf an der Wallbox hat.

3. Probleme bei der Abrechnung von Stromkosten

Aufladung von Dienstwagen am Arbeitsplatz des Arbeitgebers

Die Befreiung von der Lohnsteuer und der Sozialversicherung gilt für Vorteile, die Arbeitgeber für das Aufladen von Elektro- oder Hybridfahrzeugen in ihrem eigenen Unternehmen gewähren, sowie für die Bereitstellung gewerblicher Ladegeräte für die private Nutzung durch Arbeitnehmer. Das bedeutet, dass sowohl das private Elektrofahrzeug des Arbeitnehmers als auch das Aufladen des Firmenelektrofahrzeugs des Arbeitgebers (das jedoch für den privaten Gebrauch des Arbeitnehmers zur Verfügung gestellt wird) in den Genuss der Vorteile kommen.

Aufladen von Dienstwagen in Privathäusern

a.Monatliches pauschales Abrechnen (Grobabrechnung)

Wenn der Arbeitnehmer die Stromkosten für den Dienstwagen selbst trägt, kann der Arbeitgeber diese Kosten steuer- und sozialversicherungsfrei mit einem pauschalen monatlichen Betrag erstatten, der in der nachstehenden Tabelle aufgeführt ist.Die Regelung ist bis Ende 2030 gültig. Detaillierte Informationen sind in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 29. September 2020 enthalten.

b.Präzise Abrechnung

Neben der monatlichen Pauschale für Dienstwagen ist es möglich, dass das Unternehmen von seinen Arbeitnehmern verlangt, den genauen Strom für das Laden von Dienstwagen in Kilowattstunden zu berechnen. Dies würde jedoch auch höhere Kosten bei der Installation des Wallboxes bedeuten, da ein zusätzlicher Stromzähler für separate Berechnungen erforderlich wäre.

i) Separate Zähleraufzeichnungen

Du musst bei deinem Energieversorger einen separaten Stromanschluss mit einem zusätzlichen Zähler beantragen, um genaue Messwerte zu erhalten, aber die Kosten sind sehr hoch und die Wallbox kann nur für Dienstwagen aufgeladen werden.

ii) Zwischenzähleraufzeichnungen

Du kannst einen Zwischenzähler zwischen dem Stromzähler und dem Wallbox einbauen, um einen genauen Messwert zu erhalten. Der gleiche Nachteil ist jedoch, dass du die Wallbox nur zum Aufladen des Dienstwagens verwenden kannst.

iii) Wallboxen mit integrierten Stromzählern

Aufgrund der hohen Kosten der beiden oben genannten Methoden empfehlen wir Ihnen dringend, direkt eine Wallbox mit integriertem Stromzähler zu kaufen. Entratek bietet dir in diesem Fall die perfekte Lösung: Mit zwei RFID-Karten kannst du den Ladevorgang deines Dienstwagens effektiv von deines Privatwagens trennen, und über die App kannst du den Ladevorgang und den Energieverbrauch der beiden Wagen getrennt auslesen. Dann kannst du die Erstattung beantragen, indem du die Rechnung für deinen Dienstwagen ausdrucken und deinem Arbeitgeber vorlegen. Einfach und leicht, um deinen bei deiner Rechnungsstellung zu helfen.

Ladestationen mit integriertem Zählermodul

Ladestationen mit integriertem MID-Zähler